Wissenswertes rund um die Abschlussprüfung zum Ernährungsberater

Arsanis Buchempfehlung Ernaerungsberater

Ein wichtiger Bestandteil einer guten Ausbildung ist eine Abschlussprüfung. Genauso verhält es sich mit der Aus- oder Weiterbildung zum Ernährungsberater, deren Umfang und abgefragte Inhalte allerdings je nach Anbieter und Bildungsträger variieren. Dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten, die die meisten Abschlussprüfungen in diesem Berufsfeld miteinander verbinden.

Prüfungen in schriftlicher Form

Zumeist erfolgt die Abschlussprüfung zum Ernährungsberater in schriftlicher Form. Die Prüfung ist generell darauf ausgelegt, im Vorfeld erworbenes theoretisches Wissen nunmehr abzufragen. Da die Ausbildung nicht an staatliche Regelungen gebunden ist, weichen die Lehr- und Prüfungsinhalte auch voneinander ab. Doch im Regelfall müssen Absolventen die Abschlussprüfung im Anschluss ans letzte Präsenzseminar ablegen. Häufig entscheiden sich die prüfenden Institute für einen Multiple-Choice-Test. Doch auch hinsichtlich der Prüfungsform sowie des Prüfungsumfangs können die Tests je nach Bildungsanbieter deutlich voneinander abweichen. Wer die Abschlussprüfung bei einem öffentlichen Verband ablegt, muss neben der schriftlichen Prüfung zumeist noch eine mündliche Prüfung bestehen und eine Projektarbeit präsentieren. Dennoch muss die Qualität dieser Ausbildung nicht unbedingt besser sein.

Absolventen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen

Zur Abschlussprüfung zum Ernährungsberater werden außerdem auch nur Personen zugelassen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So können nach einem Fernstudium all die potentiellen Absolventen an der Prüfung teilnehmen, die alle Einsendeaufgaben eingereicht haben und damit entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen getroffen haben. Je nach Anbieter müssen Ernährungsberater in spe aber auch andere Bedingungen erfüllen, denen nachfolgende Kriterien angehören können:

  • Teilnahme an Pflichtseminaren
  • Nachweis einer ausreichenden Vorbereitung auf die Prüfung durch Einsendeaufgaben
  • etwaige bestimmte berufliche Qualifikationen

Noch umfassender sind die Voraussetzungen, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – die DEG – an ihre Prüflinge stellt. Im Gegensatz zu privaten Anbietern stellt diese Vereinigung striktere Anforderungen an die Prüfung. Einerseits müssen die angehenden Absolventen eine Teilnahme an allen besuchten Seminaren nachweisen, die in insgesamt zwölf Module unterteilt sind. Andererseits müssen die Teilnehmer eine berufliche Qualifikation im Ernährungsbereich vorlegen. Als entsprechende Qualifikationen werden beispielsweise Ausbildungen zum Diätassistenten oder ein mindestens auf dem Niveau eines Bachelor-Abschlusses basierendes Studium mit einem Ernährungsschwerpunkt akzeptiert.

Nähere Einblicke in die Organisation der Prüfungen

Absolventen eines Fernstudiums nehmen nach dem letzten Präsenzseminar zumeist an einer zweistündigen schriftlichen Prüfung teil. Wer den Test besteht, erhält anschließend ein institutsinternes Zertifikat. Möchten Teilnehmer der Kurse nicht an der Abschlussprüfung teilnehmen, erhalten Sie lediglich eine Bestätigung über die Teilnahme an der Prüfung. Die DGE untergliedert die Abschlussprüfung zum Ernährungsberater in zwei schriftliche Teile von jeweils 45 Minuten. Im Rahmen einer mündlichen Prüfung müssen die Absolventen der DGE weiterhin ihre didaktischen Fähigkeiten präsentieren. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, dürfen die Absolventen den Titel “Ernährungsberater DGE” für ihre berufliche Laufbahn nutzen.

Inhalte der Abschlussprüfung

Obwohl die Inhalte der Abschlussprüfung von Institut zu Institut voneinander abweichen, kehren die meisten Themen auch bei den meisten Ausbildungen wieder. Deshalb sollten sich die Teilnehmer der Aus- und Weiterbildungslehrgänge für ihr Prüfung(en) auf folgende Thematiken vorbereiten:

  1. psychologische Ansätze der Ernährungsberatung
  2. Didaktik bzw. Methodik für die Beratung
  3. Kommunikationsmodelle
  4. Klientenzentrierte Gesprächsführung
  5. Projektplanungen für die Ernährungsberatung bzw. Gesundheitsförderung
  6. kommunikative Aspekte in Gruppen
  7. Ernährung im Alter
  8. Mangelernährung
  9. Nahrungsergänzungsmittel
  10. Nährstoffe
  11. Gentechnik
  12. Ernährung und Sport
  13. Ernährung in der Schwangerschaft sowie Stillzeit
  14. funktionelle Lebensmittel

Diese Themenliste spiegelt nur einen Auszug der Themen wider, auf die sich zukünftige Ernährungsberater bei ihrer Abschlussprüfung einstellen müssen. Umso wichtiger ist es, sich detailliert und umfassend auf die Tests vorzubereiten.