Traumjob Massagetherapeut? Für wen ist der Beruf geeignet?

Ausbildung Massagetherapeut

Schmerzt der Rücken oder ist der Nacken verspannt, wenden sich Betroffene gern an einen Massagetherapeuten. Die Nachfrage nach den Massagespezialisten steigt. Schließlich sind Rückenschmerzen eine der häufigsten Ursachen für den hohen Krankenstand in Deutschland.

Massagen mit unterschiedlichen Funktionen

Experten unterscheiden zwischen Wellnessmassagen und medizinischen Massagen, deren Behandlungsform sich nach den jeweiligen Bedürfnissen oder Beschwerden der Klientel richtet. Zusätzlich führen Masseure ebenfalls präventive Maßnahmen oder rehabilitative Behandlungen durch, die Betroffenen nach einer Erkrankung oder Verletzung bei der Genesung helfen. Ergänzend zur jeweiligen Massagetherapie gibt es inzwischen zahlreiche ergänzende Therapieoptionen, deren Vielfalt von Aromaölmassagen über Hot Stone Massagen bis hin zur Fußreflexzonenmassage reicht. Und obwohl zahlreiche Patienten die Massagepraxen noch immer mit der Bitte um Anwendungen nach Rezept aufsuchen, steigert sich mittlerweile auch der Bedarf an privaten Behandlungen.

Bedürfnisse von Kunden und Patienten erkennen

Ein gut ausgebildeter Massagetherapeut ist in der Lage, die Bedürfnisse der Kunden und Patienten genau zu erkennen. Eine wichtige Maßnahme ist eine Begutachtung des Gewebes, nach der sich die Wahl der Behandlungsmethode richtet. Ein guter Massagetherapeut ist schließlich auch immer ein versierter Gewebespezialist, der überwiegend fühlend mit seinen Händen tätig ist. Häufig sind die Behandlungen deshalb eine alternative Maßnahme zu anderweitigen medizinischen Therapien.

Ein guter Job für kontaktfreudige Menschen

Wer sich beruflich als Massagetherapeut verwirklichen möchte, sollte deshalb den Kontakt mit anderen Menschen zu schätzen wissen. Ein guter Therapeut ist geduldig und besonders einfühlsam. Zudem ist es wichtig, Teamfähigkeit zu beweisen und ein guter Zuhörer zu sein. Massagetherapeuten gehen dann in ihrem Job auf, wenn sie ihr Gegenüber besonders gut verstehen und sich in die Situation anderer Menschen hineinversetzen können. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, findet an diesem Berufsbild ganz gewiss viel Freude.

Zahlreiche berufliche Entfaltungsmöglichkeiten

Wer sich besonders gut auf den beruflichen Alltag als Massagetherapeut vorbereiten möchte, sollte deshalb auch auf einen hohen Praxisanteil während der Aus- und Weiterbildung achten. Am besten erfahren die Therapeuten die Wirkung der Massagen am eigenen Körper. Denn wer wissen möchte, wie die Behandlungen auf die Körper anderer Patienten und Kunden wirken, sollte diese Erfahrungen im Vorfeld an sich selbst gemacht haben. Nach der Aus- und Fortbildung steht es Massagetherapeuten frei, in Krankenhäusern, Kliniken, freien Praxen oder Reha-Zentren tätig zu werden. Die Jobaussichten sind insbesondere deshalb besonders gut, weil die boomende Wellnessbranche zunehmend mehr Massagetherapeuten und Wellnessmasseure einfordert.

Körperliche Höchstleistungen für Therapeuten

Doch die Arbeit ist körperlich recht anstrengend. Schließlich muss ein guter Masseur auch in der Lage sein, kräftig zuzupacken und die überwiegende Arbeitszeit im Stehen zu verbringen. Zudem lässt sich ein erhöhter Stresspegel im Arbeitsalltag nicht immer vermeiden.

Den eigenen Marktwert mit Weiterbildungen steigern

Wer jedoch an Weiterbildungsmaßnahmen teilnimmt und somit sein Know-How als Massagetherapeut ausbaut, kann natürlich auch sein Behandlungsspektrum erweitern. Spezialbehandlungen locken Privatpersonen an, die für diesen Service auch gern den einen oder anderen Cent mehr bezahlen. Deshalb gilt für Massagetherapeuten, dass sich gute Fortbildungen auch auszahlen. Dennoch ist es besonders wichtig, den Kontakt zu anderen Menschen zu mögen und Betroffenen leidenschaftlich gern zu helfen.