HPP-Schein für Coaches – Warum er unverzichtbar ist

 

Viele Coaches arbeiten täglich mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen – Burnout, Angst, Depressionen, Trennungen. Ohne HPP-Zulassung bewegen sie sich dabei rechtlich in einer Grauzone. Der HPP-Schein löst dieses Problem – und er eröffnet gleichzeitig neue berufliche Möglichkeiten.


Das rechtliche Problem ohne HPP-Schein

Das Heilpraktikergesetz ist eindeutig: Wer die Heilkunde ausübt – also Erkrankungen feststellt oder behandelt – braucht eine staatliche Zulassung. Das gilt auch für psychische Erkrankungen.

Coaches, die mit Klienten arbeiten die an Depressionen, Angststörungen oder anderen psychischen Belastungen leiden, dürfen diese offiziell weder diagnostizieren noch behandeln – wenn sie keine HPP-Zulassung haben. In der Praxis passiert das trotzdem – und das ist ein rechtliches Risiko.

Der HPP-Schein schafft Klarheit. Und Sicherheit.


Was Coaches mit HPP-Schein dürfen

  • Psychische Erkrankungen offiziell diagnostizieren
  • Psychotherapeutisch arbeiten – mit staatlicher Zulassung
  • Eine eigene psychotherapeutische Praxis eröffnen
  • Klienten mit psychischen Erkrankungen rechtssicher begleiten
  • Das Honorar erhöhen – durch erweiterte Kompetenz und Rechtssicherheit

Was Coaches in der HPP-Ausbildung lernen

Die HPP-Ausbildung ist keine Therapieausbildung. Sie lernen nicht wie man Therapie macht – das können die meisten Coaches bereits. Sie lernen wie man psychische Erkrankungen erkennt, einordnet und abgrenzt.

Das sind die Inhalte die für Coaches besonders relevant sind:

  • Differentialdiagnose – Burnout, Depression oder Angststörung? Sicher unterscheiden
  • Psychopathologie – Krankheitsbilder erkennen und einordnen
  • Gesetzeskunde – Was darf ich? Was muss ich melden? Wann muss ich überweisen?
  • Prüfungssimulationen – gezielt auf die amtsärztliche Prüfung vorbereitet

Was Coaches als Vorteil mitbringen

Coaches haben in der Regel bereits Erfahrung mit Gesprächsführung, Zuhören und dem Umgang mit emotional belasteten Menschen. Diese Kompetenz ist in der HPP-Ausbildung wertvoll – besonders bei Prüfungssimulationen und Fallbesprechungen.

Was neu sein wird: die medizinische Terminologie, die Krankheitsbilder aus psychiatrischer Perspektive und die Gesetzeskunde. Das sind die Bereiche die die Ausbildung abdeckt.


Die HPP-Ausbildung bei ARSANIS

Ca. 12 Monate, alle zwei Wochen, berufsbegleitend. Präsenz in Wuppertal, Köln, Essen und Aachen – oder als Live-Webinar online. Einstieg jederzeit möglich.

Kosten: 3.090 € gesamt, zahlbar in Raten von 257,50 € monatlich – zinsfrei. Mit dem Bildungsscheck NRW bis zu 500 € Rückerstattung.


📍 Standorte & Formate

Die HPP-Ausbildung bei ARSANIS findet in Wuppertal, Köln, Essen und Aachen statt – sowie bundesweit als Live-Webinar online. Einstieg jederzeit möglich.


Häufige Fragen

Brauchen Coaches einen HPP-Schein?

Coaches die mit psychisch belasteten Klienten arbeiten bewegen sich ohne HPP-Zulassung rechtlich in einer Grauzone. Der HPP-Schein schafft die notwendige rechtliche Grundlage.

Was darf ein Coach mit HPP-Schein mehr?

Psychische Erkrankungen diagnostizieren, psychotherapeutisch arbeiten und eine eigene psychotherapeutische Praxis eröffnen. Das erweitert das Angebot erheblich.

Wie lange dauert die HPP-Ausbildung für Coaches?

Ca. 12 Monate bei ARSANIS, alle zwei Wochen, berufsbegleitend in Präsenz oder als Live-Webinar.


Weitere Informationen

→ HPP-Ausbildung bei ARSANIS – alle Infos

→ HPP werden – der komplette Leitfaden

→ HPP-Ausbildung Kosten


Welche Coaches profitieren am meisten vom HPP-Schein?

Business- und Life-Coaches

Wer mit Führungskräften oder Menschen in Lebenskrisen arbeitet, begegnet regelmäßig Themen wie Burnout, Angst und Depression. Mit HPP-Zulassung können diese Themen rechtssicher eingeordnet und begleitet werden.

Paarberatung und Familiencoaching

Paarprobleme haben häufig eine psychische Dimension – Angststörungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen. Ohne HPP-Zulassung darf ein Coach diese Dimension nicht ansprechen. Mit HPP-Schein eröffnet sich ein anderes Arbeitsfeld.

Trauerbegleitung und Krisencoaching

Trauerreaktionen, Anpassungsstörungen, akute Belastungsreaktionen – das ist medizinisches Terrain. Coaches die Menschen in diesen Phasen begleiten, brauchen die HPP-Zulassung um rechtssicher zu arbeiten.


HPP ergänzt das Coaching – es ersetzt es nicht

Ein häufiges Missverständnis: Mit dem HPP-Schein müssen Sie Ihr Coaching nicht aufgeben. Sie können weiterhin als Coach arbeiten – haben aber zusätzlich die Möglichkeit:

  • Psychische Komponenten rechtssicher anzusprechen und einzuordnen
  • Bei Bedarf psychotherapeutisch zu arbeiten
  • Klienten gezielt zu überweisen wenn das nötig ist
  • Höhere Honorare für erweiterte Kompetenz zu verlangen

Was kostet der HPP-Schein für Coaches?

Die HPP-Ausbildung bei ARSANIS kostet 3.090 € gesamt, zahlbar in monatlichen Raten von 257,50 € – zinsfrei. Mit dem Bildungsscheck NRW erhalten Sie bis zu 500 € zurück nach bestandener Prüfung. Die Ausbildung dauert ca. 12 Monate, alle zwei Wochen – berufsbegleitend. Präsenz in Wuppertal, Köln, Essen oder Aachen – oder als Live-Webinar online.


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