Schriftliche HPP-Prüfung – typische Themen, Fragen und Stolperfallen
Die schriftliche Überprüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie wirkt auf den ersten Blick berechenbarer als der mündliche Teil – und wird gerade deshalb oft unterschätzt. Die Multiple-Choice-Fragen prüfen nämlich nicht nur Wissen, sondern auch genaues Lesen, Ausschlussdenken und Sicherheit in den Kernbereichen. Dieser Beitrag zeigt, welche Themen wichtig sind und welche Fehler häufig passieren.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Wie die schriftliche HPP-Prüfung grundsätzlich aufgebaut ist
Die schriftliche Prüfung wird im Multiple-Choice-Format gestellt und prüft prüfungsrelevantes Grundlagenwissen. Sie ist in der Regel die Voraussetzung dafür, überhaupt zur mündlichen Überprüfung eingeladen zu werden. Wichtig: Die genauen Vorgaben – etwa Anzahl der Fragen, Bearbeitungszeit und Bewertungsschlüssel – können sich je nach Bundesland und Gesundheitsamt unterscheiden. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf pauschale Zahlen, sondern prüfen Sie die konkreten Bedingungen beim für Sie zuständigen Gesundheitsamt. Einen Überblick über den Ablauf gibt der HPP-Prüfungsnavigator.
Typische Themen in der schriftlichen Prüfung
Über die Jahre zeichnen sich wiederkehrende Schwerpunkte ab:
- ICD / Klassifikation
- affektive Störungen
- Angst- und Zwangsstörungen
- psychotische Störungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Suchterkrankungen
- somatoforme bzw. psychosomatische Themen
- Kinder- und Jugendthemen, je nach Prüfung
- Suizidalität und Notfälle
- Gesetzeskunde
- Differentialdiagnostik
Warum Multiple-Choice-Fragen tückisch sein können
Das Format wirkt einfach, hat aber seine Fallstricke:
- ähnlich klingende Antwortoptionen
- absolute Begriffe wie „immer“, „nie“ oder „ausschließlich“
- mehrere richtige Aussagen in einer Frage
- Verneinungen, die leicht überlesen werden
- Details in der Gesetzeskunde
- die Verwechslung ähnlicher Symptome
Die häufigsten Fehler in der schriftlichen Prüfung
- Fragen zu schnell lesen
- Lernstoff nur passiv wiedererkennen statt aktiv abrufen
- zu wenig Altklausuren bzw. Übungsfragen
- ICD-Kriterien nicht sicher beherrschen
- Notfallthemen nicht ernst genug nehmen
- zu wenig Wiederholung
Wie Sie sich sinnvoll vorbereiten
Eine strukturierte Vorbereitung schlägt das reine Viellernen:
- einen Themenplan erstellen
- regelmäßig Multiple-Choice-Fragen üben
- eine Fehlerliste führen
- die Kernstörungen wiederholen
- Gesetzeskunde separat lernen
- Notfälle und Suizidalität sicher beherrschen
- den HPP-Prüfungssimulator nutzen
Wie ARSANIS auf die schriftliche Prüfung vorbereitet
ARSANIS verbindet strukturierten Unterricht mit Lernmaterialien, Übungsfragen und dem HPP-Prüfungssimulator – und denkt die Verbindung zur mündlichen Prüfung von Anfang an mit. Die Ausbildung ist als Online-Ausbildung und in Präsenz in Wuppertal, Köln, Essen und Aachen möglich; welcher Weg besser passt, wird in der kostenlosen Beratung geklärt.
Strukturiert auf die HPP-Prüfung vorbereiten
Sie möchten sich strukturiert auf die HPP-Prüfung vorbereiten? In der kostenlosen Beratung klären wir gemeinsam, ob die HPP-Ausbildung online oder in Präsenz besser zu Ihrer Situation passt.
Häufige Fragen zur schriftlichen HPP-Prüfung
Wie ist die schriftliche HPP-Prüfung aufgebaut?
Sie wird im Multiple-Choice-Format gestellt und prüft prüfungsrelevantes Grundlagenwissen. Die genauen Vorgaben können je nach Gesundheitsamt unterschiedlich sein und sollten dort erfragt werden.
Welche Themen kommen in der schriftlichen HPP-Prüfung vor?
Unter anderem ICD und Klassifikation, affektive, psychotische und Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, Sucht, somatoforme Themen, Suizidalität und Notfälle, Gesetzeskunde und Differentialdiagnostik.
Sind Multiple-Choice-Fragen in der HPP-Prüfung schwer?
Sie sind tückischer, als sie wirken: ähnliche Optionen, absolute Begriffe wie „immer“ oder „nie“, Verneinungen und Details in der Gesetzeskunde verlangen genaues Lesen. Leicht ist die Prüfung nicht.
Wie bereite ich mich am besten auf die schriftliche Prüfung vor?
Mit einem Themenplan, regelmäßigem Üben von Multiple-Choice-Fragen, einer Fehlerliste, der Wiederholung der Kernstörungen und sicherem Beherrschen von Gesetzeskunde, Notfällen und Suizidalität.
Wie hilft der ARSANIS HPP-Prüfungssimulator?
Der Prüfungssimulator gibt einen ersten Eindruck von Wissensfragen und Fallbeispielen und hilft, das Antworten unter realistischen Bedingungen zu üben.



