F8/F9: Kinder und Jugend in der HPP-Prüfung

Die Kapitel F8 und F9 der ICD-10 behandeln Störungen, die in der Kindheit oder Jugend beginnen: Entwicklungsstörungen wie Autismus oder Lese-Rechtschreib-Störung, und Verhaltens- sowie emotionale Störungen wie ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, Tics oder Einnässen. In der HPP-Prüfung tauchen sie regelmäßig auf, oft mit genauen Altersgrenzen und Zeitkriterien. Und sie spielen auch in der Arbeit mit Erwachsenen eine Rolle: Eine ADHS kann bis ins Erwachsenenalter fortbestehen, und viele Eltern kommen mit Fragen zu ihren Kindern.

In diesem Artikel finden Sie die Systematik von F80 bis F98, die Kernmerkmale der wichtigsten Störungsbilder, die Empfehlungen der Leitlinien in Grundzügen und die typischen Fallen der Überprüfung.

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Die Systematik: F8 und F9 im Überblick

Die ICD-10-GM teilt diesen Bereich in zwei Blöcke. F80–F89 umfasst die Entwicklungsstörungen, F90–F98 die Verhaltens- und emotionalen Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend.

F80–F89 Entwicklungsstörungen F90–F98 Verhaltens- und emotionale Störungen
F80 Sprechen und Sprache F90 Hyperkinetische Störungen
F81 Schulische Fertigkeiten F91 Störungen des Sozialverhaltens
F82 Motorische Funktionen F92 Kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen
F83 Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen F93 Emotionale Störungen des Kindesalters
F84 Tief greifende Entwicklungsstörungen F94 Störungen sozialer Funktionen
F88/F89 Andere und nicht näher bezeichnete F95 Ticstörungen
F98 Andere Verhaltens- und emotionale Störungen

F8: Entwicklungsstörungen

Allen Entwicklungsstörungen ist nach ICD-10 gemeinsam: Sie beginnen immer im Kleinkindalter oder in der Kindheit, betreffen Funktionen, die eng mit der Reifung des zentralen Nervensystems verbunden sind, und verlaufen stetig, ohne Remissionen und Rückfälle. Das unterscheidet sie von vielen anderen psychischen Störungen.

Umschriebene Entwicklungsstörungen (F80–F83)

Hier ist eine bestimmte Fähigkeit deutlich beeinträchtigt, ohne dass dies durch das allgemeine Intelligenzniveau, Sinnesstörungen oder unzureichende Beschulung erklärt wird. Prüfungsrelevant sind vor allem die Lese- und Rechtschreibstörung (F81.0), die isolierte Rechtschreibstörung (F81.1) und die Rechenstörung (F81.2).

Tief greifende Entwicklungsstörungen (F84): Autismus

Tief greifende Entwicklungsstörungen sind gekennzeichnet durch qualitative Auffälligkeiten in der wechselseitigen sozialen Interaktion und in der Kommunikation sowie durch eingeschränkte, stereotype, sich wiederholende Interessen und Aktivitäten. Die wichtigsten Formen:

  • Frühkindlicher Autismus (F84.0): Die auffällige Entwicklung zeigt sich vor dem dritten Lebensjahr, mit Auffälligkeiten in allen drei Bereichen: soziale Interaktion, Kommunikation, eingeschränktes und repetitives Verhalten.
  • Atypischer Autismus (F84.1): Beginn nach dem dritten Lebensjahr oder nicht in allen drei Bereichen ausgeprägt.
  • Rett-Syndrom (F84.2): bisher nur bei Mädchen beschrieben. Nach zunächst unauffälliger Entwicklung gehen Sprache und gezielte Handbewegungen verloren, das Kopfwachstum verlangsamt sich.
  • Asperger-Syndrom (F84.5): soziale Auffälligkeiten und eingeschränkte Interessen wie beim Autismus, aber ohne allgemeine Verzögerung der Sprach- oder kognitiven Entwicklung.

Die ICD-11 fasst diese Formen zur Autismus-Spektrum-Störung zusammen. Für die Prüfung beim Gesundheitsamt sollten Sie die ICD-10-Einteilung kennen; warum, erklärt der Beitrag ICD-10 oder ICD-11 in der HPP-Prüfung. Zur Therapie gibt es seit 2021 eine eigene S3-Leitlinie der Fachgesellschaften, die psychosoziale, medikamentöse und weitere Interventionen nach Therapiezielen ordnet.

F90: Hyperkinetische Störungen (ADHS)

In der ICD-10 heißt die ADHS „hyperkinetische Störung“. Kennzeichnend sind ein früher Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren, und die Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Überaktivität und Impulsivität. Die Kinder wechseln häufig zwischen Tätigkeiten, ohne sie zu beenden, handeln oft unüberlegt und verletzen Regeln eher aus Gedankenlosigkeit als aus bewusstem Trotz.

Die S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0, 2025) betont: Die Symptome müssen in einem für Alter und Entwicklungsstand ungewöhnlichen Ausmaß, situationsübergreifend in mehreren Lebensbereichen und mit deutlicher Beeinträchtigung auftreten. Informationen sollen aus mehreren Quellen kommen, bei Kindern vor allem von den Eltern. Vor dem dritten Lebensjahr soll keine Diagnose gestellt werden.

  • F90.0 Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
  • F90.1 Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens: Die Kriterien einer hyperkinetischen Störung und einer Störung des Sozialverhaltens sind erfüllt.

Häufigkeit, Verlauf, Begleiterkrankungen

Die Leitlinie nennt für Deutschland nach der KiGGS-Studie eine Häufigkeit von 4,4 Prozent bei den 3- bis 17-Jährigen; Jungen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. Die Störung beginnt in der Kindheit und besteht häufig bis ins Erwachsenenalter fort. Häufige Begleiterkrankungen sind oppositionelles Verhalten und Störungen des Sozialverhaltens, Angststörungen, umschriebene Entwicklungsstörungen, depressive Störungen, Autismus-Spektrum-Störungen und Tics. Ab der Jugend kommen Substanzkonsumstörungen hinzu.

Behandlung nach der Leitlinie

Die Behandlung soll im Rahmen eines multimodalen Gesamtkonzepts erfolgen. Grundlage ist die Psychoedukation für Betroffene und Bezugspersonen. Bei Kindern im Vorschulalter steht Elterntraining an erster Stelle; vor dem vierten Lebensjahr sollen keine Medikamente angeboten werden, unter sechs Jahren wird primär psychosozial behandelt. Bei leichter ADHS wird vorrangig psychosozial behandelt, bei schwerer ADHS soll nach umfassender Psychoedukation primär eine medikamentöse Behandlung angeboten werden, meist kombiniert mit psychosozialen Maßnahmen. Die Verordnung von Medikamenten ist ärztliche Aufgabe. Mehr zu den Wirkstoffgruppen lesen Sie im Beitrag Psychopharmaka für die HPP-Prüfung.

F91 und F92: Störungen des Sozialverhaltens

Eine Störung des Sozialverhaltens ist ein wiederholtes und anhaltendes Muster dissozialen, aggressiven oder aufsässigen Verhaltens. Das Muster muss mindestens sechs Monate bestehen; einzelne dissoziale Handlungen reichen nicht. Beispiele aus der ICD-10 sind ein extremes Maß an Streiten oder Tyrannisieren, Grausamkeit gegenüber Menschen oder Tieren, Zündeln, Stehlen, Schuleschwänzen und Weglaufen.

Eine wichtige Unterform ist die Störung mit oppositionellem, aufsässigem Verhalten (F91.3): deutlich trotziges, ungehorsames, provokatives Verhalten ohne delinquente Handlungen, meist bei jüngeren Kindern. Liegen gleichzeitig deutliche depressive oder ängstliche Symptome vor, wird eine kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen (F92) vergeben.

F93 und F94: Emotionale Störungen und Störungen sozialer Funktionen

Unter F93 fallen Ängste, die in der Kindheit vorkommen, aber in Ausmaß oder Dauer ungewöhnlich sind:

  • Emotionale Störung mit Trennungsangst (F93.0): Die Angst konzentriert sich auf die Trennung von Bezugspersonen.
  • Phobische Störung des Kindesalters (F93.1): entwicklungsphasentypische Ängste in übermäßigem Ausmaß.
  • Störung mit sozialer Ängstlichkeit (F93.2): ausgeprägte Scheu vor Fremden und sozialen Situationen.

Unter F94 fasst die ICD-10 Störungen sozialer Funktionen zusammen:

  • Elektiver Mutismus (F94.0): Das Kind spricht in bestimmten Situationen flüssig, in anderen gar nicht, meist verbunden mit sozialer Ängstlichkeit.
  • Reaktive Bindungsstörung (F94.1): Beginn in den ersten fünf Lebensjahren, auffällige Beziehungsmuster, meist als Folge schwerer Vernachlässigung oder Misshandlung.
  • Bindungsstörung mit Enthemmung (F94.2): distanzloses, nicht auf bestimmte Personen gerichtetes Bindungsverhalten, ebenfalls mit Beginn in den ersten fünf Lebensjahren.

Ängste bei Erwachsenen und ihre Abgrenzung behandelt der Beitrag F4: Angst, Zwang und PTBS.

F95: Ticstörungen

Tics sind plötzliche, rasche, sich wiederholende Bewegungen oder Lautäußerungen. Die ICD-10 unterscheidet drei Formen, und genau die Abgrenzung wird gern geprüft:

Code Bezeichnung Merkmal
F95.0 Vorübergehende Ticstörung dauert nicht länger als zwölf Monate
F95.1 Chronische motorische oder vokale Ticstörung motorische oder vokale Tics, nicht beides, länger als ein Jahr
F95.2 Tourette-Syndrom multiple motorische Tics und mindestens ein vokaler Tic, nicht unbedingt gleichzeitig

Beim Tourette-Syndrom verschlimmern sich die Symptome häufig in der Jugend. Die Prüfungsfalle: Für Tourette müssen motorische und vokale Tics vorkommen, aber nicht zur selben Zeit.

F98: Enuresis, Enkopresis und weitere Störungen

Unter F98 stehen unter anderem:

  • Nichtorganische Enuresis (F98.0): unwillkürliches Einnässen, das für das geistige Entwicklungsalter ungewöhnlich ist und nicht auf eine neurologische Erkrankung oder eine Erkrankung der Harnwege zurückgeht. Nach der Leitlinie zur Enuresis spricht man ab einem Alter von fünf Jahren von Enuresis; als Störung gilt mindestens ein Einnässen pro Monat über mehr als drei Monate. Primär bedeutet, das Kind war nie länger als sechs Monate trocken; sekundär bedeutet einen Rückfall nach mindestens sechs trockenen Monaten. Etwa zehn Prozent der Siebenjährigen sind betroffen, Jungen etwa doppelt so häufig wie Mädchen.
  • Nichtorganische Enkopresis (F98.1): wiederholtes Absetzen von Stuhl an nicht dafür vorgesehenen Stellen ohne körperliche Ursache.
  • Fütterstörung im frühen Kindesalter (F98.2): Nahrungsverweigerung und extrem wählerisches Essverhalten bei ausreichendem Nahrungsangebot.
  • Stottern (F98.5): häufige Wiederholung oder Dehnung von Lauten, Silben oder Wörtern, als Störung nur bei deutlicher Beeinträchtigung des Redeflusses.

Bei Enuresis und Enkopresis ist die Abgrenzung zu körperlichen Ursachen der erste Schritt: Die Bezeichnung „nichtorganisch“ setzt voraus, dass eine organische Ursache ärztlich ausgeschlossen ist. Psychische Begleiterkrankungen sind bei sekundärer Enuresis häufiger, ADHS ist die häufigste davon.

Was das für Ihre Arbeit bedeutet

Kinder- und Jugendpsychiatrie ist ein Gebiet, in dem die Grenzen der eigenen Tätigkeit besonders sorgfältig beachtet werden sollten. Diagnostik und Behandlung liegen in der Regel bei Kinder- und Jugendärztinnen, Kinder- und Jugendpsychiaterinnen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Körperliche Ursachen müssen ärztlich ausgeschlossen werden, Medikamente verordnet die Ärztin oder der Arzt. Wo Sie begleitend tätig werden, geschieht das in enger Abstimmung mit den Sorgeberechtigten und den behandelnden Fachleuten. Hinweise auf Vernachlässigung oder Misshandlung, wie sie bei Bindungsstörungen eine Rolle spielen, nehmen Sie ernst und kennen die Wege zu Beratung und Kinderschutz. Wie Sie bei Gefährdung vorgehen, beschreibt der Beitrag Eigengefährdung, Fremdgefährdung und Einweisung.

Typische Prüfungsfallen

  1. Autismus-Altersgrenze verändert: Frühkindlicher Autismus zeigt sich vor dem dritten Lebensjahr; späterer Beginn spricht für atypischen Autismus.
  2. Asperger falsch abgegrenzt: Beim Asperger-Syndrom gibt es keine allgemeine Verzögerung der Sprach- oder kognitiven Entwicklung.
  3. Rett-Syndrom bei Jungen: Es ist bisher nur bei Mädchen beschrieben.
  4. ADHS nur in einer Situation: Die Symptome müssen situationsübergreifend auftreten, nicht nur in der Schule oder nur zu Hause.
  5. Zeitkriterium beim Sozialverhalten vergessen: mindestens sechs Monate, einzelne Handlungen reichen nicht.
  6. Tic-Formen vertauscht: vorübergehend höchstens zwölf Monate; Tourette mit multiplen motorischen und mindestens einem vokalen Tic.
  7. Enuresis zu früh diagnostiziert: erst ab fünf Jahren; primär und sekundär über die sechs Monate Trockenheit unterscheiden.
  8. Entwicklungsstörung mit Remissionen: Entwicklungsstörungen verlaufen stetig ohne Remissionen und Rückfälle.

In der mündlichen Prüfung kommen Kinder und Jugendliche oft in Fallvignetten vor, etwa als Mutter, die von ihrem unruhigen Sohn erzählt. Wie Sie solche Fälle strukturiert beantworten, zeigen die Fallbeispiele für die mündliche HPP-Prüfung.

Kinder- und Jugendpsychiatrie bei ARSANIS

In der HPP-Ausbildung bei ARSANIS ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie ein eigener Themenblock im Lehrplan: Entwicklungsstörungen, emotionale Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, Grenzen der HPP-Tätigkeit sowie Kindeswohl und Schutzauftrag. Unterrichtet wird live online mit 150 Unterrichtseinheiten, als Tageskurs von 10 bis 13 Uhr oder Abendkurs von 18 bis 21 Uhr, alle 14 Tage; in Präsenz gibt es die Ausbildung in Wuppertal, Köln, Essen und Aachen. Der Einstieg ist jederzeit möglich, die mündliche Prüfungsvorbereitung mit Fallarbeit ist integriert. Die Erlaubnis selbst erteilt das Gesundheitsamt nach bestandener Überprüfung.

Ihre Dozentinnen und Dozenten

Michael Kensy, Dozent für die HPP-Ausbildung live online bei ARSANIS

Michael Kensy – Ihr Dozent im Live-Online-Kurs
Heilpraktiker für Psychotherapie und Verhaltenstherapeut. Er unterrichtet die HPP-Ausbildung bei ARSANIS live online – mit Fallbesprechungen und Prüfungstraining statt Videokonserve.

Tanja Abmeier-Dunskus, Dozentin für die HPP-Ausbildung in Wuppertal

Tanja Abmeier-Dunskus – HPP in Präsenz in Wuppertal
Heilpraktikerin für Psychotherapie und Verhaltenstherapeutin. Sie unterrichtet den HPP-Präsenzkurs in Wuppertal und die KVT-Ausbildung.

Peggy Schröder, Dozentin für die HPP-Ausbildung in Essen

Peggy Schröder – HPP in Präsenz in Essen
Heilpraktikerin für Psychotherapie mit eigener Praxis in Düsseldorf. Schwerpunkte: Hypnosetherapie, humanistische Gesprächsführung und körperorientierte Ansätze.

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Häufige Fragen

Was gehört zu F9 in der ICD-10?

Der Block F90–F98 umfasst Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend, darunter hyperkinetische Störungen (ADHS), Störungen des Sozialverhaltens, emotionale Störungen des Kindesalters, Störungen sozialer Funktionen wie Mutismus und Bindungsstörungen, Ticstörungen sowie Enuresis und Enkopresis.

Was ist der Unterschied zwischen F8 und F9?

F80–F89 sind Entwicklungsstörungen, die an die Reifung des Nervensystems gebunden sind und stetig ohne Remissionen verlaufen, etwa Autismus oder Lese-Rechtschreib-Störung. F90–F98 sind Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in Kindheit und Jugend, etwa ADHS, Tics oder Enuresis.

Ab welchem Alter spricht man von Enuresis?

Nach der Leitlinie ab einem Alter von fünf Jahren. Primäre Enuresis heißt, das Kind war nie länger als sechs Monate trocken; sekundäre Enuresis ist ein Rückfall nach mindestens sechs trockenen Monaten.

Was ist beim Tourette-Syndrom prüfungsrelevant?

Für die Diagnose müssen multiple motorische Tics und mindestens ein vokaler Tic vorkommen, aber nicht unbedingt gleichzeitig. Die vorübergehende Ticstörung dauert dagegen höchstens zwölf Monate, die chronische motorische oder vokale Ticstörung betrifft nur eine der beiden Arten.

Darf ich als Heilpraktiker für Psychotherapie Kinder behandeln?

Die Erlaubnis ist nicht auf ein Alter beschränkt. Diagnostik, Ausschluss körperlicher Ursachen und Medikamente gehören jedoch in ärztliche Hände, und die Arbeit mit Kindern setzt die Einbeziehung der Sorgeberechtigten voraus. Wer mit Kindern arbeiten möchte, sollte sich dafür gezielt fortbilden und eng mit Fachärztinnen und Fachärzten zusammenarbeiten.

F8 und F9 leben in der Prüfung von genauen Grenzen: vor dem dritten Lebensjahr, ab fünf Jahren, mindestens sechs Monate, höchstens zwölf Monate. Wenn Sie diese Zahlen den richtigen Störungsbildern zuordnen und bei jedem Kind zuerst an eine körperliche Abklärung und die Einbeziehung der Eltern denken, sind Sie für schriftliche und mündliche Fragen gut vorbereitet.