Heilpraktiker oder Heilpraktiker für Psychotherapie – wo liegt der Unterschied?
„Heilpraktiker“ und „Heilpraktiker für Psychotherapie“ klingen ähnlich, meinen aber zwei verschiedene Erlaubnisse mit unterschiedlichem Umfang. Wer sich für eine Ausbildung interessiert, sollte den Unterschied kennen, um den passenden Weg zu wählen. Dieser Beitrag stellt beide klar gegenüber.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Zwei verschiedene Erlaubnisse
Die volle Heilpraktikererlaubnis ist nicht auf Psychotherapie begrenzt, sondern umfasst grundsätzlich die Ausübung der Heilkunde im Rahmen der gesetzlichen Grenzen. Der Heilpraktiker für Psychotherapie ist dagegen ein sogenannter sektoraler Heilpraktiker: Die Erlaubnis ist auf das Gebiet der Psychotherapie begrenzt. Eine medikamentöse Behandlung oder die Behandlung körperlicher Erkrankungen ist davon nicht umfasst.
Was jeweils erlaubt ist
Mit der vollen Heilpraktikererlaubnis steht ein breites Tätigkeitsfeld offen – von naturheilkundlichen Verfahren bis zu körperbezogenen Behandlungen. Die HPP-Erlaubnis erlaubt, im Rahmen der erteilten sektoralen Heilpraktikererlaubnis psychotherapeutisch zu arbeiten. Beide Wege werden in der Regel auf Selbstzahlerbasis ausgeübt.
Unterschiede in Ausbildung und Prüfung
Beide Wege führen über eine Überprüfung beim zuständigen Gesundheitsamt; die behördliche Erlaubnis wird von der Behörde erteilt, nicht von der Schule. Inhaltlich unterscheiden sie sich aber deutlich: Die Vorbereitung auf die volle Heilpraktikererlaubnis ist medizinisch breit angelegt, während die HPP-Vorbereitung auf Psychopathologie, Störungsbilder, Differentialdiagnostik und rechtliche Grenzen fokussiert.
Bei ARSANIS spiegelt sich das in den Formaten: Die Heilpraktiker-Ausbildung läuft als berufsbegleitendes Hybridformat und kostet 6.240 € bzw. 26 zinsfreie Monatsraten à 240 €, die HPP-Ausbildung umfasst 150 Unterrichtseinheiten in 12 Modulen und kostet 3.090 € (gesamt) bzw. 12 zinsfreie Monatsraten à 257,50 €.
Welcher Weg passt zu wem?
Wer ausschließlich psychotherapeutisch arbeiten möchte, ist mit der HPP-Ausbildung meist gut und zielgerichtet beraten – sie ist fokussierter und in kürzerer Zeit zu absolvieren. Wer ein breiteres heilkundliches Tätigkeitsfeld anstrebt, für den kommt die volle Heilpraktiker-Ausbildung in Frage. Manche kombinieren beides im Laufe der Zeit.
Wie ARSANIS beide Wege anbietet
ARSANIS ist eine Heilpraktikerschule mit mehreren Standorten in NRW. Die HPP-Ausbildung ist online oder in Präsenz möglich; die große Heilpraktiker-Ausbildung läuft derzeit berufsbegleitend im Hybridformat mit Präsenzanteilen in Wuppertal. Welcher Weg zu Ihren Zielen passt, klären wir gern in der kostenlosen Beratung.
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie?
Die volle Heilpraktikererlaubnis ist nicht auf Psychotherapie begrenzt und umfasst grundsätzlich die Ausübung der Heilkunde im Rahmen der gesetzlichen Grenzen. Der Heilpraktiker für Psychotherapie darf nur im begrenzten Gebiet der Psychotherapie tätig werden (sektorale Erlaubnis); medikamentöse oder körperliche Behandlungen sind dabei nicht umfasst.
Ist die HPP-Ausbildung kürzer als die Heilpraktiker-Vollausbildung?
In der Regel ja. Die HPP-Ausbildung ist fokussierter (150 Unterrichtseinheiten in 12 Modulen), während die Vorbereitung auf die volle Heilpraktikererlaubnis medizinisch breiter und umfangreicher angelegt ist.
Wer prüft, und wer erteilt die Erlaubnis?
Beide Überprüfungen werden vom zuständigen Gesundheitsamt durchgeführt; die behördliche Erlaubnis wird von der zuständigen Behörde erteilt, nicht von der Schule.
Was kostet die HPP-Ausbildung bei ARSANIS?
3.090 € als Gesamtpreis oder 12 zinsfreie Monatsraten à 257,50 € – online oder in Präsenz.
Kann ich beide Wege kombinieren?
Ja, das ist möglich. Manche absolvieren zunächst die HPP-Ausbildung und erweitern später ihr Profil. In der Beratung lässt sich klären, was zu Ihren Zielen passt.



