ICD-10, ICD-11 und F-Diagnosen – was HPP-Anwärter wirklich wissen müssen
Kaum ein Thema verunsichert angehende Heilpraktiker für Psychotherapie so wie ICD-10, ICD-11 und die F-Diagnosen. Die gute Nachricht: Es geht nicht darum, jede Nummer auswendig zu können. Wichtig ist, die Störungsgruppen, ihre Leitsymptome und die prüfungsrelevanten Unterschiede zu verstehen – und sie im Fall anwenden zu können.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Was ist die ICD überhaupt?
Die ICD ist die internationale Klassifikation von Krankheiten. Sie dient dazu, psychische und körperliche Erkrankungen einheitlich einzuordnen. In der HPP-Prüfung ist sie wichtig für das diagnostische Denken – aber als Ordnungssystem, nicht als reine Nummern-Lernerei.
ICD-10 und ICD-11: Warum das Thema gerade verwirrend ist
ICD-10 war über lange Zeit die gewohnte Grundlage, während die ICD-11 zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Übergänge können je nach Kontext unterschiedlich gehandhabt werden. Welche Klassifikation und welche Schwerpunkte für Ihre Prüfung maßgeblich sind, hängt vom zuständigen Gesundheitsamt bzw. Bundesland ab – das sollten Sie dort erfragen. ARSANIS bereitet auf die prüfungsrelevante Klassifikationslogik vor, statt sich an einzelnen Nummern festzuhalten.
Was sind F-Diagnosen?
Im ICD-10 stehen die psychischen und Verhaltensstörungen im sogenannten F-Kapitel. Die Hauptgruppen im Überblick:
- F0 – organische psychische Störungen
- F1 – psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
- F2 – Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
- F3 – affektive Störungen
- F4 – neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
- F5 – Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
- F6 – Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
- F7 – Intelligenzminderung
- F8 – Entwicklungsstörungen
- F9 – Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in Kindheit und Jugend
Was HPP-Anwärter wirklich können müssen
Für die Prüfung kommt es auf das Verstehen an, nicht auf das Abspulen von Codes:
- die wichtigsten Störungsgruppen erkennen
- Leitsymptome verstehen
- Differentialdiagnosen bilden
- Gefährdung einschätzen
- die ICD nicht isoliert lernen, sondern am Fall
- die Verbindung zu Fallbeispielen und mündlicher Prüfung herstellen
Wie diese Verbindung in der Prüfung aussieht, lässt sich gut über den HPP-Prüfungsnavigator nachvollziehen.
Typische Lernfehler bei ICD und F-Diagnosen
- Nummern ohne Verständnis lernen
- die ICD isoliert vom Fall lernen
- Leitsymptome verwechseln
- organische Ursachen vergessen
- ICD-10 und ICD-11 durcheinanderbringen
- keine Verbindung zur Differentialdiagnostik
Wie ARSANIS ICD und Diagnostik vermittelt
ARSANIS baut die Diagnostik systematisch auf: Störungsbilder werden anhand von Fallbeispielen erarbeitet, der Fokus liegt auf Verstehen statt reinem Auswendiglernen. Der HPP-Prüfungssimulator hilft beim Üben. Die Ausbildung ist als Online-Ausbildung und in Präsenz in Wuppertal, Köln, Essen und Aachen möglich.
Strukturiert auf die HPP-Prüfung vorbereiten
Sie möchten sich strukturiert auf die HPP-Prüfung vorbereiten? In der kostenlosen Beratung klären wir gemeinsam, ob die HPP-Ausbildung online oder in Präsenz besser zu Ihrer Situation passt.
Häufige Fragen zu ICD und F-Diagnosen
Muss ich ICD-Nummern für die HPP-Prüfung auswendig können?
Nein. Wichtiger als einzelne Nummern ist, die Störungsgruppen und ihre Leitsymptome zu verstehen und sie im Fall anwenden zu können.
Ist ICD-10 oder ICD-11 für die HPP-Prüfung wichtig?
ICD-10 war lange die gewohnte Grundlage, ICD-11 gewinnt an Bedeutung. Welche Klassifikation für Ihre Prüfung maßgeblich ist, kann je nach Gesundheitsamt und Bundesland unterschiedlich sein und sollte dort erfragt werden.
Was sind F-Diagnosen?
Im ICD-10 stehen die psychischen und Verhaltensstörungen im F-Kapitel, gegliedert in die Gruppen F0 bis F9 – von organischen Störungen über affektive und neurotische Störungen bis zu Störungen mit Beginn in Kindheit und Jugend.
Wie lerne ich ICD und Störungsbilder sinnvoll?
Nicht isoliert, sondern am Fall: Leitsymptome verstehen, Differentialdiagnosen bilden und die Verbindung zu Fallbeispielen und mündlicher Prüfung herstellen.
Wie bereitet ARSANIS auf ICD und Diagnostik vor?
Durch einen systematischen Aufbau der Störungsbilder, Fallbeispiele, Prüfungssimulator und Prüfungsnavigator – online oder in Präsenz, mit Fokus auf Verstehen statt reinem Auswendiglernen.


